EFH-Zonen: Ein Minus-Geschäft für die Gemeinden

«Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht nur aus raumplanerischer Sicht passé. Auch finanziell sind sie nicht interessant. Die Kosten, welche die Bewohner verursachen, sind höher als die Steuererträge.» sagt eine Untersuchung der Hochschule Luzern.

 

Einfamillienhäuser ziehen zwar tendentiell die besser Verdienenden an und generieren dadurch  höhere Steuereinnahmen, doch auch die Ausgaben der öffentlichen Hand sind wesentlich höher. Das zeigt eine Studie von Ivo Willimann, Regionalökonom und Dozent an der Hochschule Luzern. In Zusammenarbeit mit der Luzerner Statistik sowie einer Pilotgemeinde entwickelte Waillimann ein Analyseinstrumen, das die Effekte des Siedlungswachstums detailliert beschreibt. Er kommt zum Schluss, dass die Ergebnisse der Pilotgemeinde auch für andere Gemeinden richtungsweisend sein können und fasst sie in einem Artikel unter dem Titel «Die Mär vom hohen Gewinn der Einfamilienhäuser» zusammen.