Zersiedelungsinitiative im Ständerat

Am kommenden Montag 5. März steht die Zersiedelungsinitiative auf der Traktandenliste des Ständerats.

 

Die Initiative will

  • Die Rahmenbedingungen für nachhaltige Quartiere deutlich verbessern.
  • Die Zersiedelung durch Kompensation von Neueinzonungen wirksam stoppen.
  • Den Wildwuchs beim Bauen ausserhalb der Bauzonen beenden.
  • Moderate Aufstockungen ermöglichen.

 

Täglich werden in der Schweiz 8 Fussballfelder Grünfläche verbaut. Dafür ist das bestehende Raumplanungsgesetz verantwortlich, das auf den fortschreitenden Bodenverbrauch mit der Einzonung von noch mehr Bauland antwortet. Die Zersiedelungsinitiative fordert einen massvollen Umgang mit der Ressource Boden. Aktuell stehen Bauzonen einer Fläche grösser als der Kanton Schaffhausen zur Verfügung. Durch eine moderate Aufstockung in den Zentren sowie einer effizienten und weitsichtigen Nutzung der noch offenen Bauzonen wird es auch in Zukunft nach sämtlichen Szenarien des Bundes mehr als genug Wohnraum geben. Weitere Einzonungen und das damit verbundene unwiderrufliche Versiegeln von weiterem Kulturland sind daher nicht notwendig.